als ich dann krank wurde..
für alle die den ersten Teil nicht gelesen haben, hier der Link dazu:
http://dera.over-blog.de/article-wie-ich-damals-zu-meiner-essstorung-kam-64933584.html
wie gesagt, ich wurde krank. zuerst wollte ich es nicht wahr haben, und habe versucht das alles zu vertuschen.. aber glaubt mir, irgendwann kann man einfach wirklich nicht mehr. das erste Mal als ich nach dem Aufstehen in der Früh vor meinem Bett zusammen brach, gestand ich mir dann schlussendlich ein, dass irgendetwas mit mir nicht mehr stimmte. ich dachte zuerst, dass es nach einer Weile wieder vorübergehen würde, dass ich immer kraftlos und müde bin.. deswegen versuchte ich dann doch etwas mehr zu essen . aber das schlimme dabei war, dass sich mein Magen daran gewöhnt hatte nie mehr feste Nahrung zugeführt zu bekommen. deswegen konnte ich nicht mal mehr Knäckebrot oder soetwas unten haltn. ich musste von selbst immer kotzen nach dem essen und bekam höllische Bauchkrämpfe. das ganze ging dann soweit, dass ich mit Durchfall und ständigem Erbrechen zu Hause bleiben musste und wirklcih gar nichts mehr unternehmen konnte. könnt ihr euch vorstellen wie das ist, wenn man mit Durchfall auf der Toilette sitzt und sich nebenbei ganz dezent in einem Eimer übergibt? hört sich vielleicht lustig an diese Vorstellung, aber es ist nicht so! ich kann mich noch sehr gut daran erinnern wie ich mal in der Dushe stand und währenddessen zusammenbrach und einfach nur noch heulte. ich habe geschrien vor lauter Wut und Hass - auf mein Leben und mich selbst. ich habe mir nur noch die ganze Zeit gewünscht die Zeit dorthin zurückzudrehen, als ich noch gerne zu McDonalds ging ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Diese Zeiten sind schon längst vorbei, und es wird nie wieder so sein wie früher. & als mir das bewusst wurde, war ich mir erst im klaren was ich alles angerichtet hatte. ich habe mir selbst einen Felsen in den Weg gelegt.. ich lag daraufhin 1 Woche lang nur im Bett und meine Mama hat mich versucht mit Apfelmuß und Kartoffeln "aufzupeppeln" ..